München, den 14. Januar 2010. Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben mit einer Stärke von 7,3 auf Haiti ist ein erster Mitarbeiter von DEMIRA im Krisengebiet angekommen,
um den weiteren Einsatz vorzubereiten: Nachdem er zunächst ein Flüchtlingslager im Grenzgebiet zwischen Haiti und dem Nachbarstaat Dominikanische Republik besucht hatte, um sich vor Ort ein Bild von der nach wie vor äußerst unübersichtlichen Lage zu machen, ist Abijit Bhattacharjee aktuell damit beschäftigt, die Logistik für den Einsatz des vierköpfigen Teams zur medizinischen Erstversorgung zu beschaffen, das am kommenden Samstag nach Haiti fliegt. Oberste Priorität haben dabei der Kauf von Medikamenten, die Organisation von Fahrzeugen und die Standortwahl für das Feldkrankenhaus. Ermöglicht wird der Einsatz u.a. vom Round Table Heilbronn, der DEMIRA mit Spenden unterstützt.
Mittlerweile zeichnet sich ab, dass auch die Umgebung und das Hinterland von Port-au-Prince schwer zerstört sind. Die Angaben des Roten Kreuzes über mögliche Opfer der Katastrophe schwanken zwischen 30.000 und 50.000 Toten; die haitianische Regierung rechnet mit bis zu 140.000 Opfern. Für die Überlebenden beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Es mangelt an Nahrung, Trinkwasser und Medikamenten, die meisten Straßen sind nach wie vor blockiert oder verschüttet, die Gefahr des Ausbruchs von Typhus, Cholera, Malaria und Dengue-Fieber steigt.
Vor diesem Hintergrund bittet DEMIRA Deutsche Minenräumer e.V. dringend um Spenden:DEMIRA e.V.
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